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Neues Bewusstsein (Höheres Bewusstsein) - der spirituelle Weg der Erkenntnis

 

Das höhere Bewusstsein ist, wie eingangs beschrieben, kein neues Bewusstsein. Das Wissen darüber, wer wir wirklich sind, ist in uns immer präsent. Wir müssen den Prozess der Bewusstwerdung nur durchlaufen, um mit diesem Wissen in Kontakt zu kommen. Der Weg ist sozusagen das Ziel. Dieser Weg, die Suche nach dem wahren Selbst, dem Geist (Spirit) in uns, der verbunden ist mit Heilung, bedeutet Spiritualität. Er hilft uns, unser wahres Selbst zu erkennen in unseren Stärken, Zielen und Bedürfnissen, in unserer Lebensaufgabe und unserem Potential auf dem Weg zur Selbstverwirklichung. Ein Sprichwort sagt: "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung". Das höhere Bewusstsein ist die göttliche Intelligenz in uns selbst, das direkte Erkennen von Wahrheit, unsere Intuition. Jeder ist ein Genie, hat eine hohe schöpferische Begabung.

Das höhere Bewusstsein ist ein Teil des menschlichen Geistes, dessen Konzept alte Wurzeln hat und auf die heiligen Schriften des Hinduismus (Bhagavad Gita) einige Jahrhunderte v. Christi zurückgeht. Es fußt auch auf die indischen Veden (Veda, ind. Heilige Lehre = Wissen), aus denen einst das Ayurveda (traditionelle indische Heilkunst) und daraus wiederum der Yoga (Weg der Selbsterkenntnis/Suche nach der Seele) hervorgegangen ist. Die in der Bhagavad Gita dargestellten Offenbarungen über das Wissen an sich (die Wahrheit, Wirklichkeit) beschreiben den Weg des Herzens, zum Leben in der Einheit, ein Leben mit Gott. Sie werden auch "Gesang der Erhabenen" oder "Gesang Gottes" genannt. Geschrieben in der altindischen Sprache Sanskrit bilden sie das Kernstück für die indische Spiritualität. Sie werden durch Gesang (Mantra) verbreitet. Die Tradition dieser heiligen Gesänge ist Bestandteil der Sammlung des UNESCO-Welterbes.

Zu einem höheren Bewusstsein, auch Einheit oder Vollkommenheit genannt, gelangt man, indem man die materielle Welt, auch Dualität genannt, mit ihrem begrenzten Denken, ihrem Vergleichen mit anderen und ihrer Ich-Bezogenheit (Ego) überwindet.

So wird aus Begrenzung wie Raum und Zeit in der Einheit Grenzenlosigkeit: In dieser Raum- und Zeitlosigkeit gibt es weder ein DA oder DORT, noch ein GESTERN oder MORGEN, es gibt nur das ewige HIER & JETZT.

Die Bewertungen GUT und BÖSE gibt es nicht. In der Einheit gibt es nur das Gute, die Liebe, das JA. JA bedeutet annehmen, was ist. Etwas ist weder gut noch schlecht. "Es ist, wie es ist", sagt die Liebe. Liebe ist. Liebe bewertet nicht, sie kennt kein egoistisches Verhalten wie der Mensch. Wobei es beim Ego nicht nur Überheblichkeit geht, sondern vielmehr um die Identifikation mit schmerzhaften Emotionen, wie Angst, Wut, Minderwertigkeit, Bedürftigkeit und Gier, sprich Leiden.

Erst eine Position als mitfühlender Beobachter ermöglicht es uns, die Ego-Perspektive, die uns unser Verstand in Form von schmerzhaften Gedanken schickt, zu verlassen, d.h., negative Gefühle zwar wahrzunehmen, sich aber nicht mehr mit ihnen zu identifizieren. Dieses liebevolle Wahrnehmen, dieses Mitgefühl uns selbst gegenüber, ermöglicht es uns, Abstand zu unseren negativen Zuständen zu halten, und uns aus unserem Selbstmitleid zu befreien. Die Position des inneren Beobachters schenkt uns den inneren Frieden, nach dem wir uns so lange gesehnt haben.

pixabay taijitu-gad4e110bf_1280pixabay taijitu-gad4e110bf_1280Die materielle Welt, die uns als Realität erscheint, kann unser Verstand nur durch Gegensätze (Ying und Yang), wie z. B. kalt und heiß, Gut und Böse, beschreiben. Denn erst aus der Spannung zwischen diesen beiden Polen mit ihren männlichen und weiblichen Kräften entsteht Leben, die Dreiheit (vergleichbar: Vater + Mutter = Kind). Jeder Pol bedingt sich im  Gegenteil, trägt es in sich und bildet mit ihm zusammen eine Einheit.

Leben ist Bewegung, Veränderung (Energie), daher ist jeder Moment nur eine Momentaufnahme. Was heute so ist, kann morgen schon ganz anders sein.

Das, was wir in der dualen Welt Realität nennen, ist jedoch eine Täuschung, eine Illusion (Maya). Als Gegenpol zu diesem "Schatten" gibt es in der nondualen Welt, in der universellen Einheit, eine höhere Wirklichkeit, das Licht, die Liebe. Diese unbegreifliche höhere Wirklichkeit ist für uns zwar nicht wahrnehmbar, aber über unser Bewusstsein annehmbar. Die nonduale Welt ist die erste Spiegelung der dualen Welt, auch "höheres Bewusstsein" genannt.

In dieser höheren Wirklichkeit geht es darum, sich selbst zu erkennen als göttliche Intelligenz, als unbegrenzte Schöpferkraft, sich selbst als Bewusstsein wahrzunehmen, als höheres Bewusstsein, auch höheres oder wahres Selbst genannt. Es bedeutet, zu sich selbst zu finden, an die eigene Quelle, zum Ursprung, zu gehen.

Dieses höhere Bewusstsein (ved. Brahman, göttliches Prinzip), diese Macht, ist nichts anderes als Gott selbst, unser Schöpfer. Gott ist keine personifizierte Gestalt, er lebt als ewiger Geist in unser aller Bewusstsein. Gott ist das Höchste, das Absolute, die immerwährende Glückselig-keit.

Mit unserem Bewusstsein manifestieren wir Menschen durch Gedanken, Worte, Gefühle und innere Bilder unsere eigene Realität, positiv wie negativ. Dies wirkt sich auf alle Lebewesen aus, denn über das höhere Bewusstsein, unserer Schöpfung als höhere Wirklichkeit, sind wir alle miteinander verbunden. Deshalb bekommst du das, was du gibst, nicht unbedingt von dem zurück, dem du es gegeben hast (Gesetz von Ursache und Wirkung).

 

Der Sinn des Lebens, die spirituelle Entwicklung

Es ist der Sinn, bestimmte Erfahrungen zu machen. Damit wir als Seele wissen, dass wir Licht sind, müssen wir zuerst in den Schatten gehen, d.h. wir müssen zuerst schlechte Erfahrungen machen, bevor wir gute machen. Denn, Licht und Schatten sind untrennbar. So hat jede negative Situation (Schatten/Yin) auch etwas Gutes (Licht/Yang) an sich und umgekehrt.

Aus den schlechten Erfahrungen können wir lernen und innerlich wachsen. Aus ihnen können wir auch neue Kraft sammeln, um etwas in dieser Welt zu bewirken (Mission). Auch unsere Lebensaufgabe macht einen gewissen Sinn. Das Erreichen der Erleuchtung, des Einssein mit Gott, ist das höchste Ziel des Lebenssinns: er ist unsere Befreiung. Bewältigt wird dies durch einen tiefgreifenden Bewusstseinswandel. Das Einssein mit Gott in der Einheit weicht Schritt für Schritt dem Ego in der Dualität. Einssein mit Gott bedeutet ein Leben in Licht, in Liebe und Harmonie, in Wahrheit und Ewigkeit. Es bedeutet, einfach nur Sein, glücklich sein, in Frieden und Gelassenheit. Unser "inneres Kind" als unser kindlicher Anteil ist übrigens der Antrieb zum "Glücklichsein". Daneben haben wir noch einen männlichen Anteil (Selbstverantwortung) und einen weiblichen (Gefühle).

Der Zustand der Erleuchtung kann z. B. in einer Meditation oder beim Yoga erfahren werden. Auch eine plötzliche Erkenntnis (Eingebung), wird als Erleuchtung bezeichnet. Diese Göttlichkeit, auch Transzendenz genannt, geht über das Psychische und Physische hinaus und ist mit unserem Verstand nicht zu begreifen. Transzendenz ist die Intelligenz des Herzens. Nur mit dem Herzen gut sehen zu können, bedeutet, dass wir das Wesentliche mit unseren Augen nicht sehen, mit unserem Herzen aber erkennen können. Das, was wir sehen, ist nur unser Spiegel (Realität), die Antwort dessen, was wir über unsere Gedanken hinausgesendet haben. Das, was wir mit unserem Herzens erkennen, ist die höhere Wirklichkeit, das Wesentliche.

Du hast die Wahl. Du kannst in der Angst (Schatten) leben, also zögern und zweifeln, oder in der Liebe (Licht) dein wahres Sein finden.

Zu erkennen, wer oder was wir wirklich sind, ist oft ein etwas längerer Prozess. Ob er angenehm ist oder unangenehm, hängt davon ab, wie wir bereit sind, unsere negativen Erfahrungen anzunehmen und unsere Gefühls- und Gedankenwelt neu zu programmieren. Mit Releasing kann es dir gelingen, Un-angenehmes in Angenehmes zu wandeln.

 

Das universelle Gesetz der Anziehung oder die Macht von Gedanken, Worten und Gefühlen

Gedanken sind neben z. B. Sinneswahrnehmungen, Phantasie und Kreativität wesentliche Teile unseres Geistes/Bewusstseins und haben die Angewohnheit, sich bewusst werden zu wollen, sich verwirklichen, also manifestieren, zu wollen. Gemeinsam mit unseren Worten und Gefühlen setzen Gedanken unsere Vorstellungen von etwas in die Realität um, weil unser Verstand all diese produzierten Erscheinungen für wahr hält, auch die Gefühle Schmerz und Freude.

  

Der Glaube an etwas schafft Tatsachen

Mit Gedanken sind bestimmte Erwartungen verknüpft, positive wie negative. Denken wir nur einmal an den durch Studien belegten Placeboeffekt, bei dem der Patient nur an die Wirksamkeit eines Medikamentes glauben muss, um zu gesunden

 

Hierzu ein kleines Zitat von Talmud:

Grafik: Gaby MudrowGrafik: Gaby Mudrow

 

Ob wir nun daran glauben oder nicht, das Gesetz der Anziehung wirkt immer und überall - also universell. Unsere Gedanken sind feinstoffliche Schwingungen (Energie), die wir in einer bestimmten Frequenz (positiv oder negativ) ins Universum hinaussenden und als entsprechende Erfahrungen (Materie) wieder zu uns zurückkommen. Energie ist Licht. Ein Gedanke in Bewegung lässt uns Wohlbefinden spüren, ein Gedanke im Stillstand oder im Überfluss jedoch Schmerzen. Dieses Phänomen hat seinen Ursprung in der Quantenphysik. Gleiches zieht Gleiches an. Wir ziehen das an, was mit uns/unserem Denken/unseren Gefühlen in Resonanz geht: Positives Denken zieht positive Ergebnisse ins Erleben und negatives Denken negative. 

So oft denken wir Dinge ganz unbewusst negativ, und wundern uns dann über unangenehme Ergebnisse. Je öfter du z. B. denkst, wie schlecht es dir geht, desto schlimmer wird es! Garantiert! Deine Gefühle und innere Bilder verstärken das Ganze noch. Gedanken haben als Reaktion auf ein Ereignis nämlich zusätzlich die Eigenheit, sich über Erinnerungen in der Zukunft zu potenzieren, was uns letztendlich aber nur beim positiven Denken zu Gute kommt.

Das positive Denken will gelernt sein und erfordert Beharrlichkeit, irgendwann jedoch läuft es automatisch ab, es ist im Unterbewusstsein fest verankert, wie zum Beispiel Radfahren.

Nur du alleine bist für dein Erleben verantwortlich. Alle gegenwärtigen Ereignisse sind nach dem universellen Gesetz der Anziehung nur die verzögerte Reaktion deines Unterbewusstseins, also die Antwort auf deine Gedanken in der Vergangenheit. Das Universum nimmt dich beim Wort und lässt dich das erleben, was du bei dir selbst oder anderen (als deinen Spiegel) verurteilst.

Energie folgt der Aufmerksamkeit oder auch anders gesagt, der Geist beeinflusst dein Erleben. Dieses Prinzip bedeutet, dass das, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, stärker wird.

Dabei gibt es noch einen kleinen Haken: Das Universum kennt keine Verneinungen. Es kennt keine Begrenzungen, nur das unbegrenzte Gute.
Wünschst du dir zum Beispiel weniger Arbeit, bekommst du nicht weniger, sondern mehr. Deine Verneinungen werden bei der Bestellung ignoriert. Das Geheimnis von positiven Ergebnissen sind eine stets positive Formulierung deiner Wünsche und eine klare Vorstellung davon in Bildern. Wünsche dir also stattdessen einen entspannten Arbeitstag und stell dir vor, wie angenehm sich dieser sich anfühlt. Fühle diesen Zustand, als wäre er bereits eingetreten und sei dankbar, denn Dankbarkeit schließt ab und vermehrt die Fülle.

Das Unangenehme bleibt so lange unangenehm, bis du es angenommen hast. Das Ego, das auf das Unangenehme fixiert ist, will es auch irgendwann mal angenehm haben. Nur, wenn der Leidensdruck hoch genug ist, wird eine Veränderung angestrebt.

Dein Höheres Selbst, auch höheres Bewusstsein genannt, mit dem du stets verbunden bist, kennt dein höchstes Wohl und wartet nur darauf, dir deine Wünsche zu erfüllen.

Richtest du deine Vorstellungskraft daher auf die angenehmen Dinge im Leben, kann sich dir jeder Herzenswunsch erfüllen: Gesundheit, Erfolg & Wohlstand, Harmonie & Frieden, Partnerschaft, Freunde sowie Selbstverwirklichung als Ausdruck deiner Persönlichkeit

 

Was du außerdem wissen musst, damit deine Wünsche in Erfüllung gehen, erfährst du bei mir. Nicht nur Bewusstwerdung, Gedankenhygiene, Fokussierung und Glaube spielen eine Rolle, auch andere Faktoren, wie negative Überzeugungen, Widerstände und Prägungen aus der Kindheit, sogegannte Muster und Programme.

 

  Ich will meine Wünsche manifestieren!  

  

Mehr Lebensqualität durch die Anwendung der geistigen Gesetze

Die universellen geistigen Gesetze, nach denen das Universum - auch Kosmos oder Weltall genannt - in einer gewissen Ordnung funktioniert, bilden die Grundlage dieses neuen Bewusstseins. Das wohl bekannteste universelle Gesetz ist das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma).

Adobe Stock_169470807 (Paketesama)Adobe Stock_169470807 (Paketesama)

So, wie die Wellen durch einen von dir in das Wasser geworfenen Stein wieder zu dir an den Rand des Sees zurückkommen, bist du selbst die Ursache für all deine Wirkungen. Was du gibst, bekommst du also zurück.

Dein "schlechtes" Karma (Lasten, Leid), ist jedoch nicht in Stein gemeißelt, du kannst es mit der Technik Releasing erlösen!

  Ich möchte mich endlich befreien!  

  

 

Die Kraft des Segens

Eine unterstützende Ergänzung zur Anwendung der geistigen Gesetze in deinem Leben ist das Segnen.

IStock_583735462 (ipopba)IStock_583735462 (ipopba)Schon immer war die Kraft des Segens als spirituelle Handlung der Menschheit bekannt und ist in allen Kulturen zu finden. Segnen bedeutet, sich und anderen bedingungslos aus tiefstem Herzen grenzenloses Gutes zu wünschen.

Was es genau mit dem Segnen auf sich hat, kannst du in Tierno Bokar's Parabel von den schwarzen und weißen Vögeln lesen.

 

Durch die Macht des Segens wird außerdem das Gesetz der Anziehung verstärkt und die Erfüllung deiner Wünsche auf die Bühne deines Erlebens gebracht.

Manifestiere deine Wünsche durch die Gestaltung individueller Segenssprüche und staune, wie die heil-bringende Energie des Segnens dich und die Welt verändert.

 

  Ich will ein erfülltes Leben!  

 

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